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PCP/PCH: Schadenskosten bei Vertragsende steigen weiter

26. Juli 2026 48

Bei Langzeitmiete ist der Felgenschutz kein Komfort mehr – er ist ein Budgetposten, den Sie vor der Fahrzeugrückgabe einplanen sollten.

Die Nachberechnungstabellen der Langzeitvermieter haben sich seit 2022 erheblich verschärft. Das Ergebnis: Alufelgen sind zum häufigsten Streitpunkt bei der Fahrzeugrückgabe geworden. Ein oberflächlicher Kratzer am Felgenhorn, der als über normale Abnutzung hinausgehend eingestuft wird, reicht aus, um eine Rechnung auszulösen, deren Betrag regelmäßig die Kosten eines vorbeugenden Felgenschutzes übersteigt. Das ist keine Frage des Pechs – es ist eine Frage des Zeitrahmens: Drei bis fünf Jahre Stadtfahrten bedeuten statistisch gesehen mehrere Kontakte mit Bordsteinen oder Randsteinen.

Rückgabe bei Langzeitmiete: Was die Vermieter tatsächlich berechnen

Die Preistabellen variieren je nach Vermieter, doch die bei der Rückgabe beobachteten Größenordnungen sind inzwischen gut dokumentiert:

  • Oberflächlicher Kratzer an einer 17-Zoll-Felge: zwischen 80 und 150 EUR pro Felge, je nach Vermieter
  • 18-19-Zoll-Felge mit mehreren Beschädigungen am Felgenhorn: zwischen 150 und 280 EUR pro Felge
  • 20-Zoll-Felge oder Hochglanz-/Diamantschliff-Ausführung: bis zu 350–400 EUR pro Stück, bei vollständigem Ersatz mitunter mehr
  • Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühren: 30 bis 60 EUR pauschal, häufig bereits beim ersten Befund erhoben

Ein Fahrzeug, das mit zwei von vier beschädigten Felgen zurückgegeben wird, kann daher eine Zusatzrechnung von 300 bis 700 EUR verursachen – zuzüglich möglicher Instandsetzungskosten für die Reifen, sofern das Felgenhorn die Gummiflanke beschädigt hat. Diese Beträge werden nach Abzug der Verschleißfranchise berechnet, deren Schwellenwert in neueren Verträgen ebenfalls nach unten angepasst wurde.

Warum Felgen zum häufigsten Streitpunkt geworden sind

Drei Faktoren erklären diese Entwicklung. Erstens die zunehmende Verbreitung großer Felgendurchmesser: 18-, 19- und 20-Zoll-Felgen sind inzwischen serienmäßig auf den meisten Langzeitmietfahrzeugen montiert, was die Reifenflanke verringert und das Felgenhorn stärker Kontakten aussetzt. Zweitens der Einsatz von poliertem Aluminium oder Bicolor-Ausführungen bei mittleren Fahrzeugklassen, deren Reparatur deutlich teurer ist als bei einer standardmäßig lackierten Felge. Drittens die Verfeinerung der Begutachtungsraster: Die von den Vermietern beauftragten Dienstleister verwenden Tiefenmessgeräte, die normale Abnutzung mit zunehmender Präzision von berechnungsfähigen Schäden unterscheiden.

Die direkte Folge: Was bei Rückgaben zwischen 2018 und 2020 noch unbemerkt blieb, wird heute systematisch erfasst und in Rechnung gestellt.

Felgenschutz bei Langzeitmiete: Die Rechnung, die Sie vor Vertragsunterzeichnung aufmachen sollten

Ein AlloyGator-Set – vier Profile, die zwischen Reifen und Felge montiert werden – kostet bei einem zertifizierten Montagepartner des Netzwerks inklusive Material rund 99 EUR. Die Montagezeit beträgt etwa eine Stunde. Der Felgenschutz absorbiert Kontakte mit Bordsteinen und ist von außen unsichtbar, sobald der Reifen aufgepumpt ist.

Gleich zu Beginn des Langzeitmietvertrags montiert, schützt dieses Set die Felge während der gesamten Mietdauer, ohne das Erscheinungsbild des Fahrzeugs zu verändern. Bei der Rückgabe lässt es sich rückstandslos entfernen. Angesichts einer potenziellen Rechnung von 300 bis 700 EUR für zwei beschädigte Felgen ist das Verhältnis eindeutig: Die Kosten des Alufelgenschutzes betragen weniger als ein Viertel des Szenarios einer beschädigten Rückgabe.

Einige in der Langzeitmiete weit verbreitete Modelle – Kompaktlimousinen, Familien-SUVs, Kombis – verfügen über dedizierte Kompatibilitätsseiten, wie zum Beispiel für BMW-Felgen oder Citroën-Modelle die häufig in Langzeitmietpaketen angeboten werden.

FAQ

Wird der AlloyGator-Felgenschutz bei der Langzeitmiet-Rückgabe akzeptiert?

Ja, in der großen Mehrheit der Fälle. Das Profil wird vor der Fahrzeugrückgabe entfernt und hinterlässt die Felge in dem Zustand, in dem sie sich unter dem Schutz befunden hat. Es werden keinerlei strukturelle Veränderungen an der Felge vorgenommen. Es empfiehlt sich jedoch, die allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres Leasingvertrags zu prüfen, falls dieser eine Klausel zu Aftermarket-Zubehör enthält.

Zu welchem Zeitpunkt des Vertrags sollte der Schutz montiert werden?

Je früher, desto besser: am besten direkt bei der Fahrzeugübernahme, noch vor dem ersten Einsatz im Stadtverkehr. Ein zur Vertragsmitte montierter Felgenschutz deckt keine bereits vorhandenen Schäden ab, die bei der Rückgabe erfasst werden. Die Montage bei einem zertifizierten Montagepartner dauert etwa eine Stunde.

Deckt der Schutz alle gängigen Felgengrößen im Leasing ab?

AlloyGator ist kompatibel mit Felgen von 13 bis 23 Zoll und deckt damit alle Standardformate ab, die bei Langzeitleasingfahrzeugen verwendet werden – einschließlich der immer häufiger bei SUVs und Premium-Limousinen anzutreffenden großen Durchmesser von 19 und 20 Zoll. Prüfen Sie die verfügbaren Zubehörprodukte um die Kompatibilität mit Ihrem Fahrzeug zu überprüfen.

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